Über mich

Die Bässe tief, die Höhen schmal, das ist der Amateurfunk aus Wuppertal.

Als Funkamateur bin ich überwiegend an Kurzwellenfunk bis zur Grenzwelle interessiert. Zugleich aber auch an die Verknüpfung meines Computer-Hobby mit dem Amateurfunk. Die SDR-Technologie kam mir daher gelegen.

Bereits 2014 beschäftigte ich mich mit SDR (Software Defined Radio) und betreibe seit dem einen ApacheLabs ANAN 200D mit Predistortion (PureSignal). Die Rückführung für PureSignal erfolgt hinter einer Endstufe SPE Expert 1.3k-fa. Recht frühzeitig habe ich mich mit neuer SDR Software beschäftigt und setze seit 2016 Protokoll 2 mit Thetis ein. Zwischenzeitlich habe ich immer wieder einmal neuere Versionen der SDRConsole V3 und unter Linux LinHPSDR im Einsatz.

Hier im Block werde ich überwiegend auf neue Firmware- oder Thetis-Versionen für die ApacheLabs Transceiver verweisen und ggf. ein wenig berichten, sofern es interessante Erneuerungen gibt. Diese deutsche Zusammenfassung soll insb. denen dienen, die sich ungern durch die englischen Foren durcharbeiten möchten und zügig die neusten Informationen komprimiert benötigen. Unter Afu Weblinks versuche ich die Bezugsqellen aktuell zu halten.

Im Nachgang habe ich das Thema Photovoltaik und Stromspeicher aufgenommen und dazu eine separate Seite gewidmet. Dieses Thema ist nicht nur für Eigenheimbesitzer sondern auch für Funkamateure interessant, zumal hiermit eine sehr zuverlässige Notstrom/Ersatzstrom Funktionalität als Insellösung gegeben ist.

Hausstrom, E-Mobilität sowie Funkbetrieb tagsüber oder nachts, sind autark mit Sonnenstrom möglich.

vy 73 DK1WP Marcus

 

 

Antennen

Beam XR6 auf einem Versatower

 

 

Loop

Der Einspeisepunkt befindet sich auf ca. 11 m Höhe unten im Bild mittig, die gegenüberliegende Seite der Schleife befindet sich mit einem 6 m Masten in ca. 17 m Höhe. Alle Abspannungen wurden mit Neilonrollen und UV beständigen Expandergummis vorgenommen um die teils extremen Windlasten abzufangen.

 

Die 144m Loopumfang mit 9m Paralleldrahtleitung (insg. Drahtlänge ca. 162m) wird über einen 1:4 Balun Typ Sperrglied 50Ω zu 200Ω eingespeißt.

Reihenfolge: PA -> 10m Koax -> Mantelwellensperre -> Balun 1:4 -> Paralleldrahtleitung mit 11cm Spreizer und Loop.

Entgegen der beschriebenen DG0SA Mantelwellensperre wie in der Pdf-Datei oder hier links gelb markiert abgebildet,

setze ich den Kern Würth 74270191 mit Kabel RG-142 und 2×7 Windungen nach W1JR ein. Dieser hat ggü. der DG0SA Wicklung mit AWG18 PTFE einen besseren Sperrdämfpungswert für das 160 m Band.

 

Bei dem verwendeten Antennendraht handelt es sich um ein verzinktes 3mm 6×7 kunststoffummanteltes Stahlseil (2 mm Draht + 1 mm PVC), aus Stahl C7 verzinkt (Mn + Si) – DIN 3055 zertifiziert – Bruchlast 235 kg – Zugfestigkeit 1700 MPa – Tragkraft 78 kg. Dieser Draht ist im Internet als 200 m Rolle für unter EUR 50,- erhältlich.

 

Dieses Antennenkonstrukt versetzt mich in die Lage ohne Koppler auf den Bändern

SWR jeweils mittig im SSB Bereich:
160 m 80 m 60 m 40 m 20 m 17 m 15 m 12 m 10 m 6 m
1:1,2 1:1,1 1:1,6 1:1,0 1:2,0 1:1,8 1:1,3 1:1,9 1:2,1 1:1,4

sofort zu senden.

Die Abstimmung für die genannten SWR-Werte habe ich – gemessen zwischen Koaxleitung und Balun-Einspeisung – ausschließlich über die Länge der Paralleldrahtleitung vorgenommen. Erstaunlicherweise funktioniert die Schleife auch auf 17m und 20m im DX ausgezeichnet. Allerdings nutze ich vorzugsweise von 6m bis 20m den Beam.

 

 

 

 

 

 

 

Die letzten Kurzwellenverbindungen: