Photovoltaik & Stromspeicher

Ein Das waren unsere Überlegungen 2020 in Photovoltaik mit Stromspeicher zu investieren.

Voraussetzung war eine Dachsanierung nach den neusten energetischen Maßnahmen. Auf einem alten Dach Photovoltaik zu installieren macht wenig Sinn.

  • Unabhängigkeit! Wir haben einen hohen Strombedarf und zukünftige Strompreiserhöhungen möchten wir kompensieren. Hierzu verweise ich auf tagesschau.de mit folgendem Artikel.
  • Das heutige Öl wird zukünftig der Strom sein, daher möglichst den gesamten Strombedarf selbst erzeugen und mittels Sektorenkopplung in Form von Hausstrom, E-Auto und ggf. später in einer Luft-Wärmepumpe nutzen.
  • Hoher Aukartiegrad, unser Stromzähler sollte sich so wenig wie möglich bewegen.
  • Die Wintermonate werden unbestritten milder und dadurch erhöht sich der Aukartiegrad.
  • Stromspeicher, tagsüber produzierter Photovoltaik-Strom soll auch in der Nacht zur Verfügung stehen.
  • Notstrom, noch besser Eigenstrom/Ersatzstrom mit echtem Inselbetrieb auf allen 3 Phasen im gesamten Haus.
  • Möglichkeit der Nulleinspeisungskonfiguration, den eine Einspeisung für ein paar Cent kommt für uns nicht infrage. Es lohnt sich einfach nicht (Aufwand/Nutzen).
  • Das Erbe unserer Kinder! Ein modernes Haus mit erneuerbarer Energie und ohne Dauerschuldverhältnis mit den großen Energieversorgern.
  • Wichtig auch der Kauf von reinen deutschen Technologien. Die Photovoltaik-Module aus Süddeutschland und die gesamte Produktion des Hauskraftwerks aus Wetter a.d. Ruhr.
  • Gute Garantiebedingungen.
  • Zukunftsfähigkeit! Die Anlage sollte jetzt schon Vehicle to Home unterstützen. Die bidirektionale Ladetechnologie für die Rückspeisung vom Auto ins Haus wird in den kommenden 2-3 Jahren vorhanden sein.
  • Bei Stromausfall Amateurfunk/Notfunk aus dem Hauskraftwerk heraus. Und das ohne Störungen auf der Kurzwelle.
  • Ein Hersteller mit Stabilität und Zukunftsvisionen der sich Weiterentwickelt und auch ältere Systeme dabei berücksichtigt.

 

Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung steht für uns nur bedingt im Vordergrund. Aber nicht zuletzt in Verbindung einer konsequenten Sektorenkopplung mittels E-Auto und einer Luft-Wärme Heizung ggf. auch Warmwasseraufbereitung ist es äußerst wirtschaftlich.

 

Seit ca. einem Jahr haben wir uns mit einer Dachsanierung nach den neusten energetischen Maßnahmen beschäftigt. Im Herbst 2019 haben wir uns entschlossen mit der Ausführung Anfang April 2020 zu starten. Folgender energetisch-/unweltfreundlicher Dachaufbau:

  • Strömungsdichte Luftdichtheitsschicht.
  • Ökologische Wärmedämmung mit Cellulose Flocken mit einer Einbaudicke von 150mm zwischen die Dachsparren mit ca. 2 bar eingeblasen.
  • Zusätzliche Aufdachdämmung mittels 80mm Holzfaser-Dämmplatten.
  • Eindeckung mit glasierten Tondachziegeln.

Relativ schnell zu Beginn der Arbeiten haben wir uns gleichzeitig mit Photovoltaik und Stromspeicher beschäftig und hierzu Angebote eingeholt. Unsere Überlegungen führten über den Solateur Lemke zu Photovoltaik-Module von Axitec und einem Hauskraftwerk von E3/DC. Gerade weil das Haus vollständig eingerüstet und die Dachdecker vorhanden waren, haben wir die Photovoltaik-Module schnellstens bestellt. Bei einer späteren Installation hätten wir ein Gerüst erneut aufstellen und die Dachdecker erneut beauftragen müssen. Es bot sich sozusagen an, Photovoltaik-Module sofort mit der aktuellen Dachsanierung direkt mit zu installieren und dadurch Kosten einzusparen.

 

Photovoltaik-Module:

AXITEC Premium X HC – 144-halbzellig full-square hochleistungs monokristallin Solarmodule – entwickelt von Frauenhofer (ISE) Zentrum für höchsteffizienter Solarzellen – Schneelast max. 2400 Pa – 100% Elektrolumineszenz-Prüfung – hochwertige Anschlussdose und Steckersysteme – 400W pro Modul und garantierte positive Leistungstoleranz von 0-5 Wp durch Einzelvermessung – Höchste Modulleistung durch Half-Cut-Technologie und geprüfte Materialien – Exklusive lineare AXITEC Höchstleistungs-Garantie -> 15 Jahre Herstellergarantie auf 90 % der Nennleistung und 25 Jahre Herstellergarantie auf 85 % der Nennleistung – Mechanische Daten: L x B x H 2008 x 1002 x 40 mm – Gewicht 23,5 kg inkl. Rahmen.

Von diesen Photovoltaik-Modulen haben wir auf der Nordseite elf und auf der Südseite dreizehn mit separaten Strings installiert. Das ergibt ein Kilowatt Peak von 9,6. Optimierer haben wir nicht verbaut, weil wir weder auf der Nord- noch auf der Südseite Abschattungen zu erwarten haben. Daher u.a. auch Half-Cut-Technologie. Die Nichtverwendung von Optimierern hat für einen Kurzwellen Funkamateur zudem EMV-Vorteile.

 

Hauskraftwerk von E3/DC:

Bestellte Ausstattung: S10 E PRO mit Erzeugungsleistung bis 15 kWp, mit Zusatzsolarwechselrichter bis maximal 30 kWp ausgelegt. 19,5 kWh Speicher – inkl. Zusatzausstattung SG Ready Schnittstelle – die Batteriekapazität im S10 E Pro ist auf volle Sektorenkopplung ausgelegt. Konfigurierbar sind Kapazitäten von 13 bis 39 kWh – 9kW Batteriedauerleistung – Mit dem S10 E PRO wird bei hohen Jahresverbräuchen eine optimale Autarkie erreicht. Wärmepumpe und Elektroauto nutzen die hohe Ladeleistung. Dreiphasige Ersatzstromversorgung kann nun mit bis zu 9 kW Dauerleistung (12kW/p) das gesamte Hausnetz versorgen und mehrere größeren Lasten bedienen oder auch eine Wärmepumpen ohne Netz in Betrieb setzen.

Das E3/DC S10 E PRO ist das leistungsstärkste Hauskraftwerk. Konzipiert ist es für Haushalte mit einem sektorenübergreifenden Jahresstrombedarf ab ca. 8.000 Kilowattstunden, die für das Laden des Elektroautos oder andere Anwendungen eine hinreichend große Kapazität und eine entsprechend hohe Entladeleistung der Solarspeicher-Batterie benötigen.

E3/DC-Kunden mit einem Hauskraftwerk S10 E PRO und einer passend ausgelegten PV-Anlage erreichen über das gesamte Jahr Autarkiegrade von bis zu 85 % und volle Energiekostenfreiheit. Mit ihrer Eigenerzeugung und dem Solarspeicher deckt man den Bedarf für Haushalt, Wärmepumpe und E-Mobilität weitgehend selbst.

Das S10 E PRO macht die Vorteile des Hauskraftwerks in neuen Anwendungsfeldern nutzbar. Die Batteriekapazitäten reichen von 13 bis 19,5 Kilowattstunden im System und bis 39 Kilowattstunden mit dem externen Batterieschrank. Auch die anschließbare PV-Leistung lässt sich mit dem E3/DC-Zusatzsolarwechselrichter verdoppeln: Anlagen bis über 30 kWp sind damit über das S10 E PRO Hauskraftwerk für die Eigenversorgung nutzbar.

Besonders wichtig ist aber die Lade- und Entladeleistung, die je nach Batteriekonfiguration im Dauerbetrieb 6 bis 9 kW beträgt, im Peak sogar bis zu 12 kW. Damit wird der Betrieb großer Wärmepumpen noch effektiver unterstützt, und das regelmäßige nächtliche Laden des Elektroautos ausschließlich mit Strom aus dem Solarspeicher wird möglich. Aber auch die zukünftige bidirektionale Vehicle to Home Lösung ist heute schon in der E3DC Pro implementiert.

Hohe Sicherheit und Systemgarantie:

Die hohe Leistung des S10 E PRO ist auch im Zusammenhang mit der Notstromfunktion ein großer Vorteil: Die dreiphasige Ersatzstromversorgung kann nun mit 6 bis 9 kW Dauerleistung das gesamte Hausnetz auf 3 Phasen versorgen und somit mehrere größeren Lasten versorgen.

Für das S10 E PRO gilt wie bei allen Hauskraftwerken die volle Systemgarantie über einen Zeitraum von 10 Jahren. Das Gerät wird kostenfrei ferngewartet und erhält alle wichtigen Software-Updates automatisch. Eine Nachrüstung der Batteriekapazität ist innerhalb fünf Jahre nach Inbetriebnahme möglich.

QUELLE und mit freundlicher Genehmigung von www.e3dc.com

 

Wir haben eine Nulleinspeisung vorgesehen, weil der Strom möglichst vollständig Selbstverbraucht werden soll und eine Vergütung von wenigen Cent pro Kilowatt unter Aufwand und Nutzen Gesichtspunkte kaum Lohnenswert ist.

Das E3DC S10 Pro Hauskraftwerk wurde in der KW25 geliefert und installiert. Nach der Installation erfolgte zuerst eine Testroutine und der Akku wird mit dem Erststart der Anlage auf 100% (19,5KW) beladen und anschließend vollständig entladen. Danach steuert die Software das Hauskraftwerk nach unseren Bedürfnissen. Die S10 PRO berücksichtigt die Wetterprognosen (Forecast) und misst sekündlich den Strombedarf. Morgens wird sichergestellt das die Hausversorgung ggf. noch aus dem Akku, ansonsten von der Photovoltaik gedeckt wird. Sobald Photovoltaik-Überschüsse über dem Hausverbrauch produziert werden wird der Akku wieder gefüllt. Abends wenn die Lichtverhältnisse schwächer werden erfolgt der Ausgleich der Photovoltaik-Wechselrichterproduktion wieder aus dem Akku heraus bis zum nächsten Morgen. Weil wir eine Null-Einspeisung gewählt haben, produziert der Wechselrichter auch nur soviel wie benötigt wird. Dies alles kann mittels einer App oder einem Webinterface vollständig nachvollzogen werden. Auch sämtliche E3DC Anlagen im Umkreis 30km können als Anlagenvergleichswerte über das Portal ebenso eingesehen werden.

Hierzu eine Auswahl an möglichen Auswertungen:

 

 

Linksammlungen:

Hersteller E3/DC und deren Mediathek

Homepage unseres Solateurs Fa. Lemke

Agorameter Stromerzeugung und Stromverbrauch in Deutschland

 

Youtube Videos:

Energiewende

Was kann die E3/DC

Notstrom Inselbetrieb

Anschluss

Produktion in Wetter a.d. Ruhr

Batterie und Sicherheit

Was ist wenn mal etwas nicht funktionieren sollte

Zukunft Elektro Auto als Speicher

Haus & Auto CO2-frei nutzen 

E-Autos als Kraftwerke – Expertenrunde

E-Auto bidirektional intelligent laden

Elekrtoauto zahlt Photovoltaik & Speicher ab

10 Jahre E3/DC

Garantie 1Garantie 2

Sektorenkopplung

Eigenstrom & Klimagerechtigkeit in Wuppertal

 

Infrarotheizung mit Solarenergie:

Das energieautonome Haus – Photovoltaikanlagen und Infrarotheizungen

Energiemodellhaus | Photovoltaik, Batteriespeicher, Infrarot

Die Besten Infrarotheizungen Test 2020

 

E-Mobilität von der HTW-Berlin, etwas für die eAuto Skeptiker:

Wie öko ist ein Elektroauto wirklich? 

Wo sollen bloß all die Elektroautos laden?

Elektroauto, Diesel oder Wasserstoff – Womit stoppen wir die Klimakrise?

 

Es stellt sich nicht die Frage, ob man sich Photovoltaik leisten soll. Es stellt sich vielmehr die Frage, ob man sich leisten kann kein Photovoltaik einzusetzen. Jedenfalls auf fossile Brennstoffe können wir zumindest bei der Hausstrom-Eigenversorgung größtenteils verzichten.